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Piraten

Es ist Zeit, einfach mal Danke zu sagen: 

* DANKE das ihr da seid

* DANKE das ihr Zeit opfert

* DANKE für die Motivation von euch

* DANKE für viele tolle Gespräche

* DANKE für die Zeit die ich mit euch verbringen darf

* DANKE das wir uns streiten können und Abends trotzdem ein Bier zusammen trinken

 

Danke liebe(r),

@metapeter, @altherr, @enavigo, @ekynos, @heptasean, @santa_cee, @sirthomasmarc, @vincNW, @blog_makrele, @fuzzyleapfrog, @kontrauvente, @silste, @justelex, @zoor, @arkon, @schaengelpirat, @stop_secret, @donnerbeutel, @piratenbraut10, @balaver, @sehriehn, @simpsons3, @holgerschupp, @_mrwerber, @splitmind_de, @skytto, @KorsarBoy, Markus, Klaus, Kai, Michael, Bodo, guru, Roland, Frank, Britta, Marcus und alle die ich jetzt vergessen habe.

 

❤ DANKE

Letzte Woche gab es folgenden Artikel im Print, heute ist er online:

Aufnahme läuft!

Der Artikel ist, natürlich, wieder einmal der Grundannahme auf den Leim gegangen, dass Piraterie Filme entweder zerstört oder viele Filme verhindert. Das wäre gar nicht mehr groß zu kommentieren, weil schon etliche Male geschehen und wiederlegt, aber der „ZEIT“-Artikel macht nunmal soviel falsch, dass es sich doch wieder lohnt die schlimmsten Stellen aufzugreifen.

Zum Anfang solltet ihr also die sieben Seiten lesen.

Die ersten Zeilen fangen gut an:

Das Geschäft funktioniert – bis Piraten illegale Kopien des Films ins Internet stellen.

Filmpiraterie ist es in Zeiten erschwinglicher digitaler Videokameras und dem (schnellen) Internet entstanden und „lohnenswert“ geworden. Also sollten die Einnahmen der Filmwirtschaft in den frühen Neunzigern und heute deutlich gesunken sein. Richtig?

Laut statista verdiente man 2009 in Deutschland in der Filmwirtschaft 2,4 Milliarden Euro, gleichzeitig fuhren die Kinos einen Rekordumsatz von 980 Millionen Euro. Rekordumsatz und das in Zeiten der großen Filmpiraterie. Nun möchte der ein oder andere Anmerken, dass der Umsatz 2010 um 55 Millionen Euro zurück gegangen ist. Das ist natürlich richtig, allerdings fehlte in genau diesem Jahr mehrere Blockbuster die Publikum in die Kinos ziehen.

Bedeutet also unter dem Strich: Keine ordentlichen Produkte, keine Einnahmen.

 

Er drückt auf »Record«, und die Kamera läuft, bis der Abspann erscheint. So wird er Stefan Arndt seinen Film wegnehmen.

Ich frage mich noch immer, wie der Autor auf dieses Konstrukt kommt. Ist durch das bloße Abfilmen der Leinwand eine Kopie im Kino oder gar das Original verschwunden? Davon ist nicht auszugehen. Was passierte denn dann? Der „Filmer“ besitzt nun eine Kopie des Filmes. Eine sehr misserable Kopie. Inklusive der Geräusche im Kino, fehlender Bass, fehlender 7.1 Sorroundsound.

 

Er zeigte seinen Film erst im Kino, dann brachte er ihn als DVD heraus, schließlich verkaufte er ihn ans Fernsehen. Er hatte Zeit. Die Zeit brachte das Geld.

Und wie läuft das heute ab? Kino. Pay-TV, DVD, TV, Serien und Filme online mit DRM zB bei iTunes. Wir haben also heute sogar mehrere Vertriebskanäle.

 

Er wird womöglich tausendfach heruntergeladen, millionenfach angesehen. Es kann dann passieren, dass kaum jemand noch die DVD kauft, dass kein Fernsehsender noch viel Geld dafür bezahlt, dass er den Film zeigen kann.

Das ist eben eine dreiste Lüge, die sich hätte ganz einfach aufklären lassen, wenn man kurz Google oder eine Suchmaschine seiner Wahl um entsprechende Suchergebnisse bemüht hätte. Dieser Artikel ist deswegen so Faktenarm, weil diese ganz einfach die komplette Theorie des Textes über den Haufen geworfen hätte.

 

Die Deutschen, Italiener, Russen werden dann gespannt sein auf diesen Film, über den in Amerika so viele Leute reden. Die Zeit bringt das Geld.

Und hier treffen wir wieder auf ein grundsätzliches Problem: In Zeiten des Internes, wo alles sofort verfügbar sein könnte, sperrt man Filmfans wochenlang künstlich aus anstatt jedem den Film sofort zur Verfügung zu stellen.

 

Er sucht nach Kopien seines Films. Er findet keine. Immerhin, Cloud Atlas gehört ihm noch alleine.

Die Gedanken sind frei, alles, was einmal in unserem Gehirn abgespeichert wird, ist nicht mehr zu löschen. Das dem Cloud-Atlas Produzenten der Film alleine gehören würde, ist somit schon in der Grundthese absolut verkehrt.

 

Als Stefan Arndt den illegalen Mitschnitt findet, ist er wütend, enttäuscht.

Als Megaupload damals abgeschaltet wurde, ist folgendes passiert: Der Kinoumsatz ist eingebrochen – nicht von den Blockbustern – aber von vielen kleineren Filmen.

 

Cloud Atlas hat am Ende insgesamt 108 Millionen Dollar eingespielt, also acht Millionen Euro mehr als die Produktion gekostet hat. Die restlichen 100 Millionen gingen für das Marketing drauf.

Der Film wurde unter anderem bei der IMDB mit 7,8 von 10 Sternen bewertet.

Ich weiß schon ziemlich gut, wenn ich den Zorn mancher Piraten oder Mailinglistenteilnehmer auf mich ziehen möchte, welche Hebel ich da umlegen muss.

Am einfachsten ist es mit folgendem Satz:

Ich bin doch nicht bei den Piraten, weil ich Politik für meine Nachbarn machen möchte, sondern für mich. Für meine Tocher.

Unerhört, oder? PIRATEN sollten doch Politik für alle machen, wir sollten die Menschen fragen wo der Schuh drückt und je nachdem unser Programm und unsere Arbeit gestalten. Das ist natürlich Unsinn.

Wieso haben die PIRATEN denn überhaupt gegründet? Alles begann mit der unsäglichen Arbeit von Politikern an immer größeren und besseren Überwachungsstaaten. Mehr Kameras, mehr abhören und mehr zensieren. Viele Menschen wollten das aus guten Gründen nicht. Genauso wie ich.

Die Menschen schlossen sich in Initiativen zusammen (z.B. AK Vorratsdatenspeicherung), organisierten Demos und informierten. Doch da ist ein ziemliches Problem: Gesetze werden in Parlamenten gemacht und nicht auf der Straße.

Also schlossen sich einige Menschen zusammen und gründeten eine Partei. Die Piratenpartei Deutschland war geboren. Weil Bürger es nicht mehr ertragen haben, dass Politik wider ihres eigenen politischen Verständnisses gemacht wurde.

Da schlossen sich also Wähler zusammen, die ihre eigenen Forderungen politisch durchsetzen wollten. Genau die die anderen Parteien das natürlich auch gemacht haben.

Ich denke das meine politischen Ansichten richtig sind und davon möchte ich erst einmal die Piraten auf den Parteitagen überzeugen und danach den Bürger sowie Wähler. Aber ich werde bestimmt nicht entgegen meiner Ansichten die Inhalte ändern wollen, nur weil Menschen auf der Straße das anders sehen könnten. Dann würden wir nämlich schon mit ziemlicher Sicherheit deutlich mehr Kameras rumhängen haben, als aktuell.

Auf dem Landesparteitag 2013.1 in Oppenheim haben wir folgenden (hier stark gekürzten) Antrag angenommen:

Die Piratenpartei setzt sich daher für die Abschaffung einer Altersgrenze zur Wahlberechtigung ein und fordert das Wahlrecht ab Geburt.

Nicht wenigen Menschen bewirkt dieser Satz, dass die Aorta circa 150% mehr Blut durch den Körper transportieren muss als dies normalerweise der Fall ist. Oder um es noch polemischer zu umschreiben: „Da kriesch isch Herz und Blutdruck uff e mo!“. Kurz darauf möchte man dann diskutieren, warum es besser sein soll, aus der Europäischen Union auszusteigen.

Da darf man sich durchaus Fragen, wer hier denn eigentlich wählen sollen dürfte und wer nicht.

Einen netten Einwurf brachte @CarpeTempus_:

Außerdem: Wahlrecht ab Geburt = Proxyvoting. Das ist Scheindemokratie – nein danke.

Hier stellt sich also die Frage, bis wann Kinder von den Eltern in dem Maße abhängig sind, dass sie tatsächlich Proxywähler sind und vor allem: WARUM sind Kinder Proxywähler?

Natürlich sind Kinder „Opfer“ ihrer Umstände. Da zählt an vorderster Front das Elternhaus. Arm, reich, wohlbehütet oder vernachlässigt.

Wer gut behütet aufgewachsen ist und seinen Eltern vertraut, wird auch mit 18 noch die elterliche Präferenz wählen. Aus Vertrauen eben. Genauso wird das wohl heutzutage ein 14-jähriger machen.

Aber die spannendste Frage ist doch, wieso wählt ein Kind wie die Eltern? Vertrauen? Bestimmt. Aber der große und wichtigste Punkt ist folgender: Mangelnde oder komplett fehlende politische Bildung in der Schule.

Wer lernt denn heutzutage worin sich Parteien unterscheiden? Welche Folgen die Lösungen von Partei A, B und C wertneutral haben? Da werden wir einen sehr geringen und überschaubaren Prozentsatz haben.

In der aktuellen politischen Berichterstattung der Medien wird gerade wieder die verkehrte Kinder- und Familienpolitik der Bundesregierung – oder die von Kristina Schröder als Ministerin – durch das Volk getrieben. Aber warum ist das so?

Da könnte man natürlich durchaus darauf kommen, dass Familien und Kinder keine große Wählerschaft besitzen und daher auch keine wirkliche Lobby haben. Was passiert aber, wenn Kinder wählen dürfen? Politisch informierte Kinder!

 

Und dann, sind da ja noch diejenigen, die sagen das fünf Jahre alte Kinder gar nicht politisch gebildet genug sind. Das mag in fast allen Fällen auch stimmen, aber wisst ihr was auch stimmt? Das Kinder alleine in die Wahlurne gehen müssen, dort alleine ihr Kreuz machen, den Wahlzettel alleine Falten und alleine in die Wahlurne schmeißen müssen. Ohne Rückkontrolle der Eltern. Man darf also durchaus davon ausgehen, dass die absolute und relevante Mehrheit aller Kinder die von ihrem Wahlrecht gebrauch machen werden und dies auch wollen, nicht auf Druck ihrer Eltern wählen geht.

 

Man stelle sich nur vor, wie Deutschland aussehen könnte, wenn Kinder/Jugendliche wählen könnten in Bezug auf Umweltthemen, Neuverschuldung, Bildung und Nachhaltigkeit.

Reise, Reise, Seemannreise,

jeder tut’s auf seine Weise

(Rammstein, Reise Reise)

 

Direkte Demokratie ist schmerzhaft. Sehr schmerzhaft. Das lernen die Piraten seit nun sieben Jahren jeden Tag. Direkte Demokratie ist anstrengend, manchmal lässt sie verbittern, auch frustriert sie oft, aber trotzdem ist es das Beste was uns widerfahren konnte.

Wir wollen diese Diskussion, weil wir dadurch unsere eigenen Positionen und Denkweisen hinterfragen müssen. Ist der Fakt, wirklich ein Fakt oder lese ich das immer zwischen den Zeilen heraus? Habe ich eine Quelle für meine Behauptungen oder habe ich mir da etwas über Jahre zusammen gereimt? Nur weil man etwas lange behauptet, wird es eben nicht Realität. So einfach ist das.

Schmerzhaft für eine anständige Diskussionskultur sind und bleiben allein Trolle, aber die Lösung ist dazu gleichzeitig ganz einfach: Ignorieren. Auch hier: schmerzhafte Erfahrung, aber das hilft eben auch im „außerpiratischen“ Leben. Die Mailinglisten und Foren der Piratenpartei stellen keine Aussagen dar. Das sollte uns immer bewusst bleiben. Don’t feed the trolls.

 

Nun lassen wir also die Trolle hinter uns, wir lernen die direkte und schmerzhafte Demokratie lieben und diskutieren trotzdem noch einmal wochenlang, welche Strategie wir uns zur Bundestagswahl 2013 zu eigenen machen. Dabei ist der Ausweg mal wieder viel einfacher, als wir es uns machen: Wir erstellen in einer Arbeitsgruppe verschiedene Strategien und Designs. Danach lassen wir den Bundesparteitag darüber abstimmen. Eins, zwei oder drei. Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn die Wahlergebnisse kommen. Oder so ähnlich.

Wir haben die sensationelle Chance, dass jeder Pirat die Themen die ihm wichtig sind, an Infoständen oder bei Podiumsdiskussionen in den Fokus rückt. Wir brauchen nicht das eine Thema, natürlich wollen wir weiter Transparenz, Datenschutz und Freiheit statt Angst im Fokus der Menschen behalten, allerdings kann jeder Pirat auf einer gültigen Beschlusslage ihm wichtige Themen pushen. Direkt beim Wähler.

Wir machen uns das Leben im Moment selbst schwer. Dabei brauchen wir das nicht. Wir müssen nur an uns selbst glauben und die Trolle gehen früher oder später von alleine.

Was nach wie vor aber wichtig ist, wir brauchen einen Vorstand, der sich an die Beschlusslage hält. Hieran sollten wir arbeiten, genauso wie die Basis daran arbeiten sollte, einen Vorstand nicht drei Millionen mal zu dem gleichen Thema zu kritisieren. So hält man eigentlich gute Leute nicht an vorderster Front obwohl wir das gut gebrauchen könnten, denn die Realität sieht nun einmal so aus, dass Menschen keine Partei wählen, bei denen man die Menschen „hinten dran“ nicht kennt. Zumindest „gefühlt kennt“.

Wenn wir uns also alle wieder zusammenreißen, am gleichen Strang ziehen, in die gleiche Richtung laufen und an unser Ziel glauben, dann wuppen wir die Bundestagswahl 2013 ohne Probleme, selbst wenn wir an der 5% Hürde „scheitern“ sollten. 2017 wird ja wieder gewählt. Neue Chance, neues Glück.

 

Das hier ist der erste Entwurf für ein Ministerium, Datenschutz und Zukunft. Das ganze ist eine wirklich sehr frühe Version für einen Antrag im Grundsatzprogramm der Piratenpartei Rheinland-Pfalz. Entwickler würden wohl zum Antragsstatus Alphaversion 0.1 schreiben, dass trifft es auch ganz gut. Das ganze ist bisher weder komplett zu Ende gedacht, noch fachlich überprüft. Da wird noch viel Arbeit einfliessen müssen um den Antrag wirklich einreichen zu können. Allerdings hoffe ich, dass ich bis zum LPT2.2013 das ganze so ausarbeiten kann, dass dieser den Einreichungsstatus erlangt. Wer Lust hat bei dem Thema zu helfen, der folgt einfach diesem Link hier auf das Pad. Das einzige was bei dem Antrag bisher stimmt, ist die Zielrichtigung.
Zur kurzen Anmerkung: Ich bin kein Fan von ellenlangen Texten in unseren Programmen, sondern für relativ kurze und knackige Analysen, Zielen und Visionen. Die Erklärung für einzelne Punkte kann bei Bedarf z.B. im Wiki oder auf der Homepage hinzugefügt werden.

Arbeitsname: Ministerium für Medien, Datensschutz und Zukunft

Als Ziel die Lebensqualität, den Datenschutz und die Zukunftsaussichten in Rheinland-Pfalz zu fördern und zu verbessern, wollen wir das Ministerium für Medien, Datenschutz und Zukunft (kurz: MMEDAZU) errichten. Wir erachten in der heutigen Zeit diese staatliche Institution als notwendig um die Bürger des Landes Rheinland-Pfalz weitergehend zu beraten, die Medienvielfalt und Meinungsfreiheit zu schützen und das Land auf Zukunftsfragen perfekt vorzubereiten.
Die einzelnen Aufgaben des MMEDAZU sollen unter anderem umfassen – bisher schon vergebene Aufgabenbereiche werden bei Einrichtung des Ministerium dorthin verlagert:
Medien

Um die Meinungsfreiheit und die Medienvielfalt sowie das Internet zu schützen, obliegt es dem MMEDAZU entsprechende Fragen zum positiven der Bürger in Rheinland-Pfalz zu lösen.
Es ist das Anliegen, den Menschen Medienkompetenz zu vermitteln, sie mit allen neuen Medien vertraut zu machen und jedem die Chance zu geben diese auch zu nutzen.
Gleichzeitig soll Rheinland-Pfalz für ein freies und dezentral gestaltetes Internet eintreten, dass dem heutigen Netzumgang gerecht wird.
Jeder Bürger in Rheinland-Pfalz hat das Recht auf ein freies, schnelles und unzensiertes Internet.
Die Medienlandschaft in Rheinland-Pfalz soll gestärkt und die Meinungsfreiheit erhalten werden. Über ein Whistleblowerportal können Menschen ohne Rückschlüsse auf ihre Identität Daten und Dokumente an ansässige Medien verteilt werden.

Datenschutz

Der Datenschutzbeauftragte Rheinland-Pfalz wird durch das Ressort „Datenschutz“ konsequent unterstützt und bei Fragen zur Regelung Datenschutzgesetze zu Rate gezogen. Die Abteilung „Datenschutz“ achtet auch bei internationalen Unternehmen die in Deutschland tätig werden auf die Einhaltung hiesiger Gesetze und fordert entsprechende Firmen auf, eventuelle Verstöße zu beseitigen.
Gleichzeitig obliegt es der Fachabteilung andere staatliche Stellen zu kontrollieren und im Verstoßfalle die Bevölkerung zu informieren sowie gleichzeitig entsprechende Stellen zu sanktionieren. Das MMEDAZU ist in Datenschutzfragen anderen Stellen grundsätzlich übergeordnet und weisungsbefugt.

Zukunft

Um die Zukunft der Menschen in Rheinland-Pfalz deutlich zu verbessern, untersucht das MMEDAZU kontinuierlich die Ausrichtungen der Bundesrepublik Deutschland, Europa und der Welt, sammelt und koordiniert Statistiken sowie anderweitig angefertiger Analysen und Exposes zu diesen Fragen. Anhand dessen wird eine eventuelle Ausrichtung der rheinland-pfälzischen Wirtschaft erarbeitet und vorgeschlagen.
So sollen zukünftig auftretende Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden, Beispielhaft: Generationenwechsel.
Gleichzeitig können sich Firmen und Bürger informieren und beraten werden.

Wenn man sich die Rheinhessen oder Rheinland-Pfalz Mailingliste so durchliest bekommt man das Gefühl nur ich wäre an der Orga beteiligt gewesen. Das ist natürlich nicht richtig, ich war Umgeben von einem großartigen Team das mich in alle Richtungen unterstützt hat.
Das ändert aber nichts daran, dass mir der Landesparteitag 2013.1 in der Oppenheimer Emondshalle ganz schön zugesetzt hat. Eine zweitägige Veranstaltung mit Presse und Catering für bis zu 100 Mitgliedern schüttele ich mir nicht aus den Ärmel. Ich mache so etwas weder, dauernd, noch oft und auch nicht hin und wieder. Ich und wir, waren in dieser Hinsicht jungfräulich.

Ein paar Zahlen zum Catering:

20 Kisten Mate

6 Kisten Bier

2 Kisten Weizen

20 Packungen Kaffee

10 Kisten Cola/Fanta/Spite/Wasser

insgesamt 180 Portionen Essen zu je 5,50€

3 Bleche Kuchen

1 Blech Muffins

mehrere Packungen Tee

Wir hatten einen Umsatz von circa 1600€. Da wir dies durch einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (wGB) in der Piratenpartei Deutschland gelöst haben, wird jeder Euro Umsatz durch den Staat mit 0,38€ Parteienfinanzierung bezuschusst. Der wGB erfordert einen Vorstandsbeschluss zur Beauftragung der damit befassten Person und Hauptverantwortlichen. Die Bedingung ist u.a. kein Verlust und kein zwingender Gewinn. Alle Rechnungen müssen auf die Piratenpartei Deutschland Abt. wGB ausgestellt werden bzw Quittungen mit Umsatzsteuer eingereicht (Infoblatt).

Ton-Technik:

Thommy hat eine Leinwand 3×2 Meter, einen Beamer, acht Mikrofone, vier zusätzliche Boxen (zu den vorhandenen sechs in der Halle) verbaut und entsprechende Kabel gezogen.

Netzwerktechnik:

Router mit Vodafone und T-Mobile LTE, E-Plus und O2 HSDPA+, als Backup haben wir eine Sateliten-Anlage mit 16GB Down- und 6GB Uplink inkl. Portsperrungen. Allerdings hat der Router absolut ausgereicht, wir haben insgesamt 25GB http-Traffic verbraucht und 10GB für das Streaming. Bis auf vier kleinere Netzausfälle (von denen einer geplant war), hatten wir ein durchgehendes stabiles Netzwerk mit Internetanbindung ohne Portsperrungen.

Auf- und Abbau:

Wir haben um 20 Uhr mit dem Aufbau von Tischen, Stühlen und Technik angefangen und waren gegen drei Uhr Nachts komplett fertig. Der Abbau ging durch die Hilfe extrem vieler Landespiraten in zwei Stunden über die Bühne.

Sanitäter:

Erstmalig in diesem Jahr auf einen Sanitätsdienst verzichten, denn viele Landespiraten mit Sanitätsausbildung haben die Rettungspiraten gegründet und das komplett benötigte Equipment vor Ort zur Verfügung gestellt.

Werbemittel (im Besitz des KV Rheinhessen, wird bei Bedarf gerne verliehen):

45 Plakate

2 Banner

2 Flaggen (2×3 Meter)

2000 Kaperbriefe

200 Aufkleber

100 Luftballoons

Insgesamt hatten wir einen absolut reibungslosen Verlauf der Versammlung, der – vor allem im Hinblick auf das Catering – verbesserungswürdig war, aber bei allen anwesenden Piraten für Zufriedenheit gesorgt hat.

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